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Einsatzreiches Jahr für Güldener Ehrenamtliche

Einsatzstunden sinken, Einsatzanzahl steigt

fs Gülden. Die Einsatzstunden sind zwar zurück gegangen, jedoch ist die Anzahl der Einsätze erneut gestiegen, teilte Ortsbrandmeister Stefan Gleitze auf der Jahreshauptversammlung der Güldener Blauröcke mit. Zu 28 Einsätzen, davon 18 Brandeinsätze, mussten die 48 Ehrenamtlichen der Güldener Stützpunktwehr im vergangenen Jahr ausrücken. Insgesamt absolvierten die Feuerwehrleute 8789 Stunden für Ausbildung und Einsätze.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Frank Steuerwald zeigte die Anzahl der Einsätze auf. Ein besonders langer Einsatz war der Brand des Gasthaus Gundelfinger am 02. und 03. Oktober. Mit über 20 Feuerwehren, die sogar aus den Nachbarlandkreisen anrückten, konnte schlimmeres verhindert werden. Besonders die seit August in Gülden stationierte Drohne erleichterte die Arbeit. So konnte, laut Steuerwald, eine Lageerkundung aus der Luft stattfinden und Einsatzkräfte gezielter eingesetzt werden.

Der stellv. Bereichsbrandmeister Jörg Gleitze beförderte im Laufe der Versammlung Jan-Martin Berg zum Löschmeister, Christoph Paartz zum Oberlöschmeister sowie Torsten Weber und Benjamin Lehmann zum Hauptlöschmeister. Über Ehrungen konnten sich Friedhelm Pauch für 60 Jahre, Horst Gleitze für 40 Jahre und Maik Kurth für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr freuen. Rainer Gronemann erhielt das Ehrenzeichen der Feuerwehrunfallkasse in Gold.

Der stellvertretende Jugendwart Patrick Malchow berichtete, dass die Jugendfeuerwehr wie in den vergangenen Jahren die alljährliche Tannenbaumsammlung durchführte. Beim Samtgemeinde-Feuerwehrtag in Streetz belegten die Jugendlichen den 12. Platz sowie beim Kreis-Feuerwehrtag in Lüchow den 20. Platz. Der Jahresabschluss führte die zehn bis 16jährigen zum Eisstockschießen nach Adendorf.

Auch Floriangruppenleiterin Nicole Sumpf konnte von vielen Aktionen berichten. Bei den kleinsten Brandschützern standen Spiel, Spaß und Feuerwehrtechnik auf dem Dienstplan. Der Höhepunkt der sechs bis zehnjährigen war das Kreiszeltlager im Sommer in Neu Darchau. Dieses Jahr findet das Samtgemeinde-Zeltlager im Waldbad in Zernien statt.

Stellvertretend für den Kreisbrandmeister sprach Henning Peters Grußworte und ein großes Dankeschön an die anwesenden Kameraden aus. „Wichtig ist es, die Ortsfeuerwehren zu unterstützen und die Ausbildung so ausgezeichnet wie in Gülden durchzuführen. Ich freue mich sehr über so viele motivierte Kameraden“, so Peters.