
Brandeinsatz
Einsatzart: Brandeinsatz > Wald / Flächen
Datum & Uhrzeit: 08.07.2026 - 18:12 Uhr Zugriffe: 132
Einsatzort: Trebel, Gartow
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Ausgedehnter Vegetationsbrand (Übung) (Einsatz-Nr. 11)
Großangelegte Vegetationsbrandübung fordert Kreisfeuerwehrbereitschaft
Am Mittwochabend stellte sich die Kreisfeuerwehrbereitschaft Lüchow-Dannenberg einer umfangreichen Übung zur Vegetationsbrandbekämpfung. Ziel war es, unter möglichst realitätsnahen Bedingungen das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte zu trainieren und gleichzeitig wertvolle Erkenntnisse über die Einsatzbereitschaft und Ausrückezeiten der Kreisfeuerwehrbereitschaft zu gewinnen.
Den Auftakt bildete gegen 17:55 Uhr die Alarmierung der Führungsstaffel aus Lüchow. Bereits um 18:12 Uhr folgte die Alarmierung der Züge 1, 2 und 3, der Führungseinheit, der Krad-Melder sowie des Verpflegungstrupps der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Ergänzt wurden die Feuerwehrkräfte durch die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes, die die sanitätsdienstliche Absicherung übernahm, sowie die GFFF-V-Einheit (Ground Forest Fire Fighting using Vehicles), die speziell für die Bekämpfung von Vegetationsbränden ausgerüstet und ausgebildet ist.
Dem Übungsszenario lagen zwei unabhängig voneinander entstandene Vegetationsbrände zugrunde, die sich aufgrund der angenommenen Wetter- und Geländebedingungen rasch auszubreiten drohten. Die Einsatzkräfte standen somit vor der Aufgabe, beide Schadenslagen zeitgleich zu bewältigen und ihre Maßnahmen eng aufeinander abzustimmen.
Ein besonderer Schwerpunkt der Übung lag auf der Sicherstellung einer leistungsfähigen Löschwasserversorgung. Von den Ortschaften Trebel und Liepe aus errichteten die Einsatzkräfte über mehrere hundert Meter lange Wasserförderstrecken, um die Tanklöschfahrzeuge kontinuierlich mit Löschwasser zu versorgen. Diese wurden anschließend im Pendelverkehr eingesetzt und bekämpften die simulierten Feuerfronten entlang der angenommenen Brandgrenzen. Parallel dazu übernahmen die Krad-Melder wichtige Aufgaben bei der Erkundung des Geländes sowie der schnellen und zuverlässigen Nachrichtenübermittlung zwischen den einzelnen Einsatzabschnitten.
Das koordinierte Zusammenwirken der Führungseinheit, der Bereitschaftszüge und der GFFF-V-Einheit verdeutlichte eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der Kreisfeuerwehrbereitschaft bei großflächigen Vegetationsbrandlagen. Gerade in Zeiten zunehmender Trockenperioden gewinnen derartige Einsatzszenarien und eine darauf abgestimmte Ausbildung immer mehr an Bedeutung.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung wurden die Einsatzkräfte durch den Verpflegungstrupp der Kreisfeuerwehrbereitschaft gemeinsam mit der Schnelleinsatzgruppe des DRK versorgt. In der anschließenden Nachbesprechung zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. Neben der erfolgreichen Zusammenarbeit aller beteiligten Einheiten konnten insbesondere wertvolle Erkenntnisse über Alarmierungsabläufe, Bereitstellungszeiten und die taktische Zusammenarbeit gewonnen werden. Die Ergebnisse der Übung sollen nun ausgewertet und genutzt werden, um die Einsatzabläufe weiter zu optimieren und die Schlagkraft der Kreisfeuerwehrbereitschaft für zukünftige Großschadenslagen weiter zu stärken.


